Hintergrund der Handyhüllen

Das Problem ist das Handys und Smartphone sehr viel Strahlen.
Im Nahbereich gilt für die Zulassung in der EU der SAR-Wert.
Die Zulassungsgrenze liegt bei 2 W/kg, und ist sogar nach Ansicht des Bundesamt für Strahlenschutz zu hoch und kann in der Hosentasche sogar Deutlich überschritten werden.

Der nächste Haken (neben den viel zu hoch angesetzt) am SAR-Wert, ist
a.) dass dieser mit einem Abstand vom Kopf/Körper gemessen wird, und
b.) dass er nur in die Richtung der Displayseite gemessen wird.

Strahlungsarmes Smartphone hin oder her, dieses Technik basiert auf Funkwellen, und diese brauchen Leistung um genügend stark für eine gute Verbindung an der Basisstation anzukommen.
Das bedeutet ein strahlungsarmes Smartphone sendet nicht weniger, sondern hat einen Abschirmung hinter dem Display, und sendet dafür mehr zu den Seiten und nach hinten – was aber beim SAR-Wert keine Berücksichtigung findet.
Nur so können SAR-Werte von 0,01 und weniger erreicht werden.
Die Sendeleistung ist dabei gleich hoch wie bei einem Smartphone mit einem SAR-Wert von 1,5 -2.

Diese Zusammenhänge sind in der Handyhüllenkonstruktion verarbeitet.
1.) Das Display, das teilweise werksseitig abgeschirmt ist soll zur Schirmseite.
2.) Die Ränder, in denen Antennen oft verbaut sind, abgeschirmt, da diese direkt besonders im sitzen zu den Genitalien zeigen.
3.) Die körperferne Seite ist komplett strahlenoffen, so dass das Smartphone ohne Einschränkung funktioniert.

Es ist immer noch nicht gut und empfehlenswert das Smartphone in der Hosentasche zu tragen. Doch reduziert die Hülle immerhin die Strahlung die direkt auf das Gewebe einwirkt auf ein Hundertstel bis Tausendstel.
Das ist immerhin der Bereich, in dem keine direkten Erbgutschäden bereits nach einigen Tagen in Studien nachgewiesen wurden.
Langzeitwirkungen kennt ohnehin niemand.