Wir verfügen über ein breites Spektrum an Messtechnik – sowohl direkt als auch über das Netzwerk.
Damit können wir von hochfrequentem Ultraschall über leisesten Hörschall und Brummtöne bis hin zu tiefem Infraschall von Windenergieanlagen und sogar weit unter 0,01 Hz, in den Bereich des atmosphärischen Infraschalls, messen – auch in Langzeitmessung.
Über Phasenverschiebung und Pegelpeilung lassen sich auch im Infraschall Ausbreitungsrichtungen bestimmen.
Vibrationen können dreidimensional mit seismischen Sensoren erfasst werden, in praktisch beliebiger Auflösung.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Schlaf‑EEG sowie Langzeit‑EKG/HRV aufzuzeichnen, um objektiv zu untersuchen, wie äußere Einflüsse Vitalität, Gesundheit und insbesondere den Schlaf beeinflussen.
Im Bereich Infraschall und Vibrationen betreiben wir auch grundlagenorientierte Forschung, um Wirkungen auf den Menschen methodisch zu erfassen.
Selbstverständlich führen wir auch Analysen nach geltenden Schallnormen durch, wie sie für Gutachten und Behördenverfahren relevant sind.
Trotz all dieser Möglichkeiten ist für den Kunden die beste Messung die einfachste und günstigste, die geeignet ist, die jeweilige Aufgabe zu erfüllen.
Das unterschiedet meine Arbeit und die meiner Kollegen im Netzwerk oft sehr deutlich von anderen Akustikbüros. Wir beginnen unserer Arbeit mit dem Kunden stufenweise mit einem kleineren Paket, auf das dann aufgebaut je nach Befund der eingehenden Analyse.
Für genau diesen Zweck haben wir ein Messsystem entwickelt, das normalen Hörschall, Vibrationen und Infraschall aufnehmen kann.
Das System ist kalibriert, sodass auch orientierende Messungen gemäß gängiger Verordnungen und Richtwerte durchgeführt und dokumentiert werden können.
Es ist so konzipiert, dass es per Post versendet und nach Anleitung bedient werden kann.
Die Messdaten werden nach der Aufzeichnung über das Internet an uns übermittelt; das Gerät bleibt dabei für eventuelle Folgemessungen bei Ihnen einsatzbereit.
Zunächst erfolgt die Auswertung der ersten Messung als Typ‑0‑Analyse, um zu klären, „was los ist“ und mit welchen Phänomenen wir es tatsächlich zu tun haben.
Erst danach wird gemeinsam mit dem Kunden entschieden, welches weitere Vorgehen sinnvoll und erfolgversprechend ist.
Es entsteht ein aufbauender, sich wiederholender Zyklus aus Beratung, Planung der Messung, Messung, Auswertung, erneuter Beratung und Planung des nächsten Schritts.
Meine Auswertungen sind in der Regel keine abschließenden Gutachten, sondern vielmehr eine direkte Kommunikation im laufenden Analyseprozess, in den Sie als Kunde aktiv einbezogen werden.
Typische Kommunikationswege sind Telefon, E‑Mail und Videokonferenzen – also die üblichen Arbeitsmittel des alltäglichen Berufslebens.
Das ermöglicht den Analyseprozess flexibel an die Gegebenheiten des jeweiligen Falls und die Zielsetzungen der Kunden anzupassen.
In der Praxis ist fast jeder Fall einzigartig, und viele Situationen entwickeln sich während des Prozesses anders, als sie am Anfang vermutet wurden.
Wir beginnen mit möglichst niedrigschwelliger Messtechnik, um auf Basis der Einschätzungen aus dem Vorgespräch erste Schritte zu gehen.
Anschließend werden die Ergebnisse gemeinsam betrachtet, bewertet und in den nächsten Schritt überführt.
